DOKUMENTAR : Jacobsen-slekta på Risøya


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Jacobsen - Johan Adrian Jacobsen / en eventyrer

 

Bildet er henta fra:
Museum für Völkerkunde i Hamburg.

Teksten under bildet er på tysk;
Die Oglala-Sioux-Truppe von 1910 mit dem Werber und Impressario Johan Adrian Jacobsen und George W. Everette "Texas Tex", einem Texaner von halb indianischer Abstammung.
Originalfoto, Sammlung Jacobsen, 1910. Archiv des Museums für Völkerkunde Hamburg.
Der bislang unveröffentlichte Nachlass des norwegischen Kapitäns Johan Adrian Jacobsen (1853-1947),
eines der bekanntesten Anwerber für die Hagenbeck\'schen Völkerschauen, befindet sich im
Museum für Völkerkunde Hamburg. Er stellt eine wichtige historische Quelle für dieses
Unterhaltungsgewerbe dar. 

Har fått info om at Johan Adrian Jacobsen står som nr. 3  fra ventre nesten helt bakerst med en filthatt på hodet rett under skorsteinen.


Jacobsen - Johan Adrian Jacobsen / en eventyrer

 

Bildet er henta fra:
Museum für Völkerkunde i Hamburg 

 
Teksten under bildet er på tysk;

Völkerschau-Truppe mit Johan Adrian Jacobsen in Flensburg.
Originalfoto, Sammlung Jacobsen, 1921.
Archiv des Museums für Völkerkunde Hamburg.

Mannen med flosshatt er altså Johan Adrian Jacobsen!

 


Jacobsen - Johan Adrian Jacobsen / en eventyrers bok

 

Johan Adrian Jacobsen var en eventyrer som tydeligvis dokumenterte sine oppdagelsesreiser med bl.a denne boka:

 

Jacobsen, Johan Adrian:  ALASKAN VOYAGE 1881-1883. AN EXPEDITION TO THE NORTHWEST COAST OF AMERICA FROM THE GERMAN TEXT BY ADRIAN WOLDT

 

Her er noe jeg fant på internett om denne reisen:

 

This is a lively account of extensive travel on the Northwest Coast and in Alaska nearly a century ago. The author, a young Norwegian, had already proved his stamina and self-reliance in Arctic fishing voyages and in a journey to Greenland, persuaded an Eskimo family to make an exhibition tour of Europe under the famous Carl Hagenbeck of Hamburg. In 1881, when he was 28, the Royal Berlin Ethnological Museum sent Jacobsen to the Northwest Coast of America to collect native artifacts.

Jacobsen\\\'s adventures and observations during the next two years were ghost-written in German by Adrian Woldt and published in 1884. Now Erna Gunther, a specialist on the Northwest native peoples, has made an English translation of the book.

The author describes, with humor and zest, the natives, traders and missionaries he met, modes of transportation, weather, food, clothing and everything else that met his eye. He began his adventure in September1881 with a visit to the Haida in the Queen Charlotte Islands and later the Kwakiutl on the north and west coasts of Vancouver Island. In February 1882 he visited the Koskimo and Quatsino, the "longheaded" Indians of the Strait of Georgia, where he tried unsuccessfully to repeat his Greenland coup and to get a family to go to Europe for a tour. In July he went to Fort St. Michael, from there by kayak up the Yukon and back, and then, easily mastering winter travel dogteam, to Seward Peninsula and Kotzebue Sound, and the Kuskokwim drainage area. From there he went to Lake Iliamna, Nushagak, Kachemak Bay, to Nuchek on Prince William Sound, and then to Kodiak and San Francisco. After a quick and fruitless trip to Arizona, on 23 November, 1883, he was back in Berlin, having supplied his satisfied sponsors with over 7,000 specimens.

The trip was part of the desperate effort by ethnographers and museum personnel of that day to gather all they could of the handiwork of non-European peoples before they were engulfed by a modern culture "which wipes out every stage of the past." If the pace is less fevered now it is because abundant sampling of the artifacts of many regions has been made and because in many it is already too late. Jacobsen\\\'s work on the Northwest Coast complements that of the Russian museum collector Voznesenskii in 1835-1845, of Dall, collecting for the Smithsonian Institution in the 1860\\\'s, of the brothers Aurel and Arthur Krause, representing the Geographic Society of Bremen, and others. Their methods were often superficial, skimming off as they did only what seemed noteworthy, and spending insufficient time on non-material culture traits. However, they saved what would otherwise have been lost, providing rich stores of materials which today are still being made to yield secrets through application of new techniques and viewpoints, such as ethnohistory. Jacobsen\\\'s account can also shed light on native acculturation in his day.

The translation reads well and is complete except for omission of a final chapter on the hasty trip to Arizona, irrelevant to the rest of the work, and some sections which the translator says "reflect impressions so closely rooted in Jacobsen\\\'s own time and culture as to be irrelevant today." One may differ on this point, for the author\\\'s attitudes are a necessary part of the total picture of the man and his work.

 


Jacobsen - Johan Adrian Jacobsen / en evntyrer omtales - utstilling i Polarmuseet

 

En artikkel i Nordlys 18juli 2018  om Johan Adrian Jacobsen i forbindelse med en utstilling i Polarmuseet i Tromsø.

 


Jacobsen - Johan Adrian Jacobsen / en tysk artikkel

 

Her er en tysk artikkel jeg har funnet om han (jeg har uthevet navnet):


Der Mann, der die Indianer holte
Hagenbeck: Johan Adrian Jacobsen organisierte die legendären Völkerschauen.

Von Claudia Sewig, Claudia Sewig

Er holte Eskimos aus Grönland. Indianer aus Nordamerika. Lappländer aus Norwegen. Menschen, die bis dato nichts von der Welt kannten - und die die europäische Welt höchstens dem Namen nach kannte. Johan Adrian Jacobsen, Impresario, Sammler und Weltenbummler, organisierte für Carl Hagenbeck zwischen 1877 und 1926 die legendären Völkerschauen. Heute wäre er 150 Jahre alt geworden. Sein wertvoller Nachlass schlummert fast ungenutzt im Hamburger Museum für Völkerkunde.

"Jacobsen war ein guter Freund meines Urgroßvaters", sagt Tierpark-Chef Dr. Claus Hagenbeck (61). "Doch ich weiß leider viel zu wenig über ihn." Im eigenen, kleinen Archiv hat Hagenbeck einige Fotos von Jacobsen, handcolorierte Postkarten mit Völkerschau-Motiven, eine Speisekarte für das Tierpark-Restaurant, das der umtriebige Mann eine Zeit lang führte. "Der Löwenanteil liegt aber im Museum, dem Jacobsen seinen Nachlass vermacht hat", sagt Historiker Klaus Gille (48), der das Hagenbecksche Archiv betreut.

Wer war der Mann, der sich selbst Kapitän nannte, obwohl nie nachgewiesen werden konnte, dass er je das Kapitänspatent erworben hat? Geboren wurde Jacobsen am 9. Oktober 1853 auf der kleinen Insel Risö in Norwegen. Der Sohn eines Walfängers wollte schon früh in die Welt hinaus: "Mein ältester Bruder, welcher im 15. Lebensjahr zur See ging und als Seemann alle Weltmeere bereiste (...) regte früh auch bei mir den Wunsch an, fremde Länder und Völker kennen zu lernen", heißt es in einer Veröffentlichung von 1884.

1874 verließ Jacobsen Norwegen und kam nach Hamburg. Zwei Jahre lang arbeitete er hier im Kleidergeschäft seines Bruders und lernte Deutsch. 1876 ging er für ein Jahr nach Chile, wo er sich als Steuermann, Bäckergehilfe, Fischer und Dockarbeiter durchschlug. 1877 kehrte er nach Hamburg zurück. Über einen norwegischen Freund von der Seemannsschule hörte er, dass Carl Hagenbeck jemanden suchte, der für ihn eine Eskimo-Schau mit ethnographischer Sammlung zusammenstellte. Jacobsen übernahm die Aufgabe und war wenige Wochen später an Bord der Brigg "Walfisch" auf dem Weg nach Grönland. Seine erste Völkerschau wurde gleich ein voller Erfolg.

Jacobsen arbeitete in den folgenden Jahren als Sammler für das Berliner Völkerkundemuseum, stellte die Bella-Coola-Völkerschau mit Indianern von der Amerikanischen Westküste für Hagenbeck zusammen und arbeitete für ihn auf der Chicagoer Weltausstellung 1893. 1907 übernahm er mit seiner Frau Hedwig das Restaurant im neu gegründeten Tierpark in Stellingen und veranstaltete hier 1910 die wohl aufsehenerregendste Völkerschau überhaupt: Die Wild-West-Völkerschau mit Sioux-Indianern. 1926 holte er für eine letzte Völkerschau Lappländer aus Norwegen. Im Zweiten Weltkrieg kehrte Jacobsen unter großen Schwierigkeiten nach Norwegen zurück, wo er 1947 94-jährig starb.

"Die Völkerschauen bei Hagenbeck waren hochprofessionell gemacht und stehen zu Unrecht immer noch in der Kritik", sagt Prof. Wulf Köpke (50), Direktor des Museums für Völkerkunde. Hagenbeck und Jacobsen hätten sich, ganz anders als bei ähnlichen Veranstaltungen in Europa, sehr um die mitgebrachten Menschen gekümmert und wertvolles ethnologische Material, zum Beispiel Fotografien, gesammelt.

Das Material, das im Museum lagert - "ein Nationalschatz", wie Köpke sagt - wollte jüngst ein amerikanischer Professor einsehen. Köpke: "Leider war uns das nicht möglich. Wir hatten bisher kein Geld, die Materialien zu archivieren, und bis das nicht geschehen ist, kann niemand ran." 150 000 Euro für drei Jahre Aufbereitungszeit würden benötigt, schätzt Köpke. Ständen diese zur Verfügung, könnte er sich, ebenso wie Klaus Gille, von einer Ausstellung bis zu einer Veröffentlichung alles vorstellen. Bis dahin erinnert nur der Jacobsen-Weg in Stellingen an den Abenteurer.

erschienen am 9. Okt 2003 in Hamburg

 



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